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Glass Animals

Die Glass Animals aus Oxford lassen den Hörer auf ihrem meisterhaften Début, gefertigt in einem entlegenen Landhaus in den ruralen Auen ihrer Heimat, in eine sagenumwobene Märchenwelt in den geheimnisvollen Tiefen des Urwalds eintauchen. Ein vom Soul der 70er Jahre inspirierter, verschleppter Downbeat katalysiert und trägt die delikaten und virtuos eingesetzten Klangspielereien, während eine verträumte Stimme amorph im Raum zu schweben scheint und sich an die akkurat orchestrierten Harmonien anschmiegt. Der Zauber des Dschungels direkt über dem Bodensee.

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Sizarr

Harmonische Bläsergruppen, ein treibendes, punktgenaues Schlagzeug und eine unverwechselbare Stimme vermengen sich, gepaart mit sorgsam eingesetzter Elektronik, zu einem mitreissenden Gesamtkonstrukt. Von orchestralen Hymnen über polyrhythmische und vielschichtige Strukturen, die das Tanzbein fordern bis zu fragilen akustischen Perlen bieten Sizarr aus dem schönen Landau in unserem nördlichen Anrainerstaat ein ungemein abgeklärtes und vielfältig geprägtes Repertoire dar.

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Stahlberger

Mit Nonchalance und Chuzpe wird das kleinbürgerliche Leben in der Provinz minutiös beschrieben und gerade dadurch entlarvt und karikiert. Eine gesunde Bärbeissigkeit leitet die ironisch distanzierten Geschichten, die erst durch den klanglichen Teppich, den die begnadeten Musiker ausrollen, ihre ganze Wirkung entfalten. Für Stahlberger wird es gewissermaßen ein Heimspiel über dem See werden. Und irgendwann heisst es dann doch – Leaving Eggersriet – Allerdings erst in den frühen Morgenstunden.

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Pedro Lehmann

Elegische, düstere Kompositionen, mit einem Gespür für die wirklich grossen Melodien und Momente. Pedro Lehmann scheinen getrieben von dunklen Erinnerungen und zeitigen gerade dadurch immer wieder wunderschöne Kleinode der Musik ans Licht. Melancholische Arrangements, erst zerbrechlich wie eine Seifenblase, die jeden Augenblick zu zerplatzen droht, entladen sich im nächsten Moment einem Gewitter gleich und entfalten ihre ganze druckvolle und voluminöse Wucht. Zurücklehnen und geniessen!

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Helmut

Der Name Helmut mag einen etwas hinters Licht führen und lässt einen angestaubten und nicht mehr ganz taufrischen Künstler vermuten. Nichts könnte sich jedoch weniger similär zur musikalischen Realität verhalten. Helmut verkörpert das dezidierte Gegenteil von antiquierten Liedstrukturen. Mit seiner Loopstation vermag er die Illusion eines versammelten Orchesters heraufzubeschwören. Langsam verfangen die geduldig aufgebauten und präzise abgestimmten Stränge des kunstvoll gefertigten Netzes und lassen den Hörer nicht mehr los. So zelebriert der Wahlberliner geradezu das hypnotische Einweben des Zuhörers, um ihn dann umso erbarmungsloser in einer perfekt kondensierten Klimax zu erlösen.

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Missue

Zum Abschluss der Nacht erwartet uns eine Weltpremiere. Die Lokalmatadoren von Missue zaubern ein eigens fürs Sur le Lac konzipiertes puristisches Live-Set auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Mit ihrem kompromisslosen, auf die stilbildenden und essentiellen Elemente reduzierten Techno laden sie zum Tanz. Die von jedwelchem Ballast befreiten prägnanten Melodien gehen durchs Ohr direkt in die Beine. Noctem perpetem!

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One Sentence Supervisor

One Sentence. Supervisor nennen eine ausgeprägte Affinität zum kühlen Nass ihr eigen. Ausgehend von der Limmat in ihrer Heimatstadt Baden über ihr Début This Heavy Sea führte ihr Weg zwangsläufig aufs Parkett des Sur le Lac hoch über den Bodensee. Mit ihrem Hang zur grossen Geste, ihren krautig sphärischen, psychedelisch angehauchten Harmonien und der treibenden Perkussion ziehen sie scheinbar undurchdringliche Klangwände hoch. Eklektisch und organisch deklamieren sie stupende Melodien, die sich im Gehörgang festsetzen und einen die Welt um sich herum vergessen lassen.

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Wandl

Dem als elektronisches Wunderkind betitelten Wiener Wandl gehört mit seinen unkonventionellen, verschrobenen und scheinbar wahllos und zufällig zusammengefügten Klangwolken zweifellos die Zukunft. Hier ein verschlepptes Zirpen, da eine gleichsam hauchende Stimme, dort ein wabernder Bass. Gemeinsam emulgieren sie zu kruden Melodien, die das nächtliche Sur le Lac in einen rauschähnlichen Zustand versetzen werden. Experimental Elektronika der nächsten Generation.

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