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Was?

 

Der Verein "SUR LE LAC" organisiert das "SUR LE LAC - ein kleines Fest der Musik", ein 1-tägiges Fest mit Musik welche sich im Spannungsfeld von  Singer/Songwriting, Chill Wave über New Wave und Post-Punk bis Minimal und Techno bewegt. Ziel ist es, Bands welche sich für spannende, kreative und energetische Musik jenseits vom Mainstream-Pop einsetzten, eine Plattform zu bieten. Mit Bands wie My Heart Belongs to Cecilia Winter, Thomaten und Beeren, Neviss, Alvin Zealot, Kaltehand und Natasha Waters, Dance Affair, Baby Genius, Junes, Huck Finn, All Ship Shape, Frantic, Electric Blanket, Plasma, Strandhotel Markus oder Djs wie Playgroundkidz, Sirupclub, Pony Bomb, Friends with Displays und Pimp the System konnte das SUR LE LAC in den letzten drei Jahren schon einiges tolles hoch über den See locken...und wir werden es wieder tun! 

Das Fest findet auf der Eggersrieter-Höchi nahe bei St.Gallen statt, von wo aus man einen herrlichen Ausblick über den Bodensee geniessen kann. Es findet immer in der ersten Septemberwoche statt.

 

 

Wann?

Das Festival findet jeweils am ersten Septembersamstag, dieses Jahr also am 3. September. Das Gelände wird um 15.30 geöffnet, um 3.00 Uhr verklingen die letzten Töne. Wir empfehlen, sich auch das Programm am Nachmittag und frühen Abend nicht entgehen zu lassen und versprechen schon dort einige Perlen.

 

Wo?

Das SUR LE LAC ist im beschaulichen Eggersriet, nur 20 Fahr- oder Busminuten von St. Gallen entfernt, beheimatet. Die einmalige Location, eine kesselförmige Naturarena mit umwerfendem Ausblick über Bodensee und Alpstein macht einen grossen Teil des SUR LE LAC - Charmes aus.

 

Programm

Alle Infos zum Programm findest du hier.

 

Preis


Das SUR LE LAC hat sich zum Ziel gesetzt, die Eintrittspreise so fair als möglich zu gestalten, um das Festival für jeden erschwinglich zu machen. Der Eintrittspreis beträgt 20.-

 

Anreise

Wir empfehlen die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Von St. Gallen und Heiden aus verkehrt der Postautokurs 120 bis nach Eggersriet Post. Von dort sind es rund 20 Gehminuten zum Festival, der Weg ist beschildert.


Surlelac auf einer größeren Karte anzeigen

 

Parkplätze

Es stehen genügend Parkplätze (Eggersriet Spitze, Abzweiger Dorfmitte in Richtung Skilift) rund 15 Gehminuten vom Festival entfernt zur Verfügung. Diese sind gratis. Bitte befolge die Anweisungen der Helfer. Die Zufahrt zur Höchi oder zum Festivalgelände ist untersagt.

 

Shuttle-Busse

Von der Bushaltestelle Eggersriet Post sowie von den Pakplätzen wird ein Shuttle-Bus-Service zum Festivalgelände betrieben. Dieser verkehrt regelmässig ab 15:45 (erster Kurs ab Post Eggersriet).

 

Rückkehr

Es verkehren Linienbusse nach St. Gallen jeweils stündlich, 22:11, 23:11, 00:11 und 01:11. Nach Heiden 22:45, 23:45, 00:45 und 02.55 Nach Festivalende gibt es zusätzlich Extrabusse von Eggersriet Spitze nach St. Gallen (03:00 und 04:00) mit Halt an den üblichen Haltestellen. Diese sind im Eintrittspreis inbegriffen.

 

Altersbegrenzung

Die Altersbegrenzung beträgt 16 Jahre. Ausweiskontrolle beim Eingang. (Ausgenommen sind Familien und Kinder und Jugendliche in Begleitung der Erziehungsberechtigten.)

 

Verpflegung

Auf dem Festivalgelände sorgen einige Verpflegungsstände für Euer Wohlergehen. Es gibt Feines vom Grill, Snacks, Softdrinks, Bier und Drinks. Speziell zu erwähnen ist das Marokkanische Teezelt, wo in orientalisch-warmem Ambiente verschiedene Tee- und andere Spezialitäten genossen werden können. Das Mitbringen von eigenen Getränken ist aus Jugendschutzgründen untersagt.

 

Abfall

Es gibt kein Depot-System. Wir bitten Euch aber, Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen.

 

Sanität

Der Erste-Hilfe-Posten auf dem Gelände ist zu jeder Zeit besetzt. Wendet Euch im Notfall an einen SUR LE LAC - Helfer oder beim Eingang.

 

Infostand

Am Eingang des Festivals befindet sich ein kleiner Info-Point. Dort findest Du alle nötigen Infos wie Busfahrplan, Band-Info, etc. Bei weiteren Fragen kannst Du Dich gerne beim Eingang melden.

 

Toiletten

Es sind genügend Toiletten auf dem Festivalgelände vorhanden.

 

Versicherung

Ist Sache des Besuchers.

 

 

Werbung

Wir betreiben Werbung mit kleiem Budget. Unterstützt Du uns und findest Du das SUR LE LAC eine tolle Sache, hilf uns doch mit und werbe für uns.

 

Eine kleine Geschichte

Im Jahr 2008 wurde das SUR LE LAC – EIN KLEINES FEST DER MUSIK von vier Eggersrieter Jugendlichen ins Leben gerufen. Nachdem verschiedene Standorte in und um das beschauliche Eggersriet abgeklärt wurden, nistete sich das Non-Profit-Festival schliesslich auf der Eggersrieter Höchi ein. So konnte einerseits an die von vielen vermisste Zeit von "Das Fest", eine Open Air Serie, die dort rund 10 Jahre zuvor stattfand, angeknüpft werden. Anderseits bietet die kesselförmige Natur-Arena mit der einmaligen Aussicht über den 400m tiefer gelegenen Bodensee und die angrenzende Landschaft optimale Bedingungen.

 

Der Einsatz der Organisatoren wurde von Petrus lei der nicht belohnt und die erste Ausgabe des SUR LE LAC fiel ziemlich ins Wasser. Dies trübte die Stimmung unter den rund 300 Gästen indes kaum, im Gegenteil: Es wurde getanzt, gefeiert und der mitreissenden Musik gefrönt. Highlights waren unter anderen die Luzerner Shooting Stars von Baby Genius, die melodisch melancholischen Junes, die dreckig rock’n’rolligen Carnation aus Bern und die Lokalmatadoren All Ship Shape aus St. Gallen.

Schon dort wurde der Grundstein der bis heute wenig veränderten Philosophie gelegt. Das SUR LE LAC soll eine Plattform sein junge für Bands mit Potential. Dem trägt auch das Programm, das etwa zur Hälfte aus Nachwuchsbands und zur Hälfte aus regional und national etablierten Gruppen besteht, Rechnung. Weiter steht beim SUR LE LAC nicht der Profit im Vordergrund. Weder OK, noch Helfer werden ausbezahlt, lediglich die gute Musik, das Zusammenkommen und das kleine aber feine Fest stehen im Vordergrund. Dementsprechend fair sind die mit 20.- auch die Eintrittspreise, die es einem jeden Musik-Interessierten ermöglichen sollen, Teil des SUR LE LAC zu werden.

Das zweite SUR LE LAC-Jahr war dann von einigen Neuerungen geprägt. Auffälligste und einschlägigste war zweifelsohne die Einführung des SUR LE LAC – EN VILLE, einem Pre-Event in der Tankstellbar St. Gallen. Bis zur Strassenmitte und bis zur Polizeistunde feierten rund 300 Gäste am 7. August mit dem Zürcher DJ-Duo Pony-Bomb. Ein Anlass, der zumindest in der Party-Szene St. Gallens so etwas wie Legendenstatus erreichte.

Weiter wurde das SUR LE LAC zum Verein und erhielt so organisatorisch einigen Aufschwung, sodass vieles effizienter und strukturierter angegangen werden konnte.

Das KLEINE FEST DER MUSIK selbst wurde dann während der Aufbauarbeiten erneut von garstigem Wetter heimgesucht, doch glücklicherweise war dann alles bereit für den zweiten Streich und lediglich die Kälte machte einigen Besuchern etwas zu schaffen. Anpassungen am Gelände, das so dem Konzept entsprechend erstrahlte, ein wiederum hochwertiges, leicht elektronischeres Programm, gesteigerte Besucherzahlen und der klare Himmel machten die zweite Ausgabe mit Übernamen „Disco unter dem Sternenhimmel“ zum Erfolg. Musikalische Highlights waren die Luzerner Electro-Rocker Huck Finn, die Wiler Indie-Band Frantic, sowie die jungen Plasma aus Chur. Speziell zu erwähnen ist die Marokkanische Tee-Bar, die bei Gästen wie Künstlern hoch im Kurs war – nicht zuletzt wegen der kühlen Temperaturen.

Im 2010 konnte endlich Petrus für das Sur le lac gewonnen werden. Mit einem nie gesehenen Effort stellen die Helfer eine grandiose Geländekulisse mit charmanten Plätzchen auf die Kuhwiese. Gut 750 zahlende Gäste stellen das ganze Team vor neue Herausforderungen, die aber jener Flexibilität, die seit je her zum Sur le lac gehört wie sein Name, gemeistert werden konnten.

"Mit 750 Besuchern übertraf der Besucheraufmarsch am Eggersrieter Festival die Erwartungen der Organisatoren. Den Höhepunkt bildete der Auftritt von «My Heart Belongs To Cecilia Winter».

(...)Eggersriet ist ein Dorf, wie es so viele gibt in diesem Land, mit Turn-, Jass- und Schützenverein. Jeweils anfangs Jahr lassen sich die Eggersrieter ein bisschen gehen, denn dann lädt die Musikgesellschaft zum Unterhaltungsabend. Danach kommt die Fasnacht und gut ist es mit der Heiterkeit. So war es jedenfalls einmal. Wer aber am vergangenen Samstagnachmittag auf einem Eggersrieter Gartensitzplatz sass, der vernahm nebst dem vertrauten Geräusch feuernder Schützen dumpfes Bass-Gewummer

Höhe Eggersriet als Szene-Treff

Es war wieder Zeit fürs «Sur le lac», Zeit «für ein kleines Fest der Musik», wie es die Veranstalter nennen. Das junge Festival, das 2008 aus der Taufe gehoben wurde, vermochte am Samstag den an gewöhnlichen Wochenenden stattfindenden Exodus der jungen Dorfbevölkerung ins nahe St. Gallen umzukehren. Die Kurse in Richtung Stadt waren kaum besetzt, die in Eggersriet ankommenden Postautos hingegen spuckten wahre Besucherströme aus. Und was da an Röhren-Jeans, Hornbrillen und fesch geschnittenen Haarschöpfen Richtung Festgelände pilgerte, liess einen eher an die Schlange vor einem Zürcher Szene-Club denn an ein 2000-Seelen-Dorf denken.

Die Indie-Gemeinde vermischte sich mit Dorfbewohnern von Jung bis Alt, derweil zuerst «Kalte Hand & Natasha Waters» himmelhoch jauchzten und anschliessend «Thomaten & Beeren» charmant rumpelten. Letztere konnten bei allem zur Schau gestellten Dilettantismus nicht verbergen, welch talentierte Musiker sie sind. An Talent mangelt es auch den vier Luzerner Musikern von «Alvin Zealot» nicht. Noch wirkt ihr Gitarrenrock aber austauschbar und zu offensichtlich orientiert an den Vorbildern um Franz Ferdinand. Doch die Stimme, die ging ins Ohr und die Frisuren, die sassen.

Pathos-Pop zum Höhepunkt

Vor der Bühne tanzten die Indie-Mädchen. Im Tee-Zelt wärmten sich die Fröstelnden. Auf den Sofas in der neu eingerichteten Freiluft-Lounge fläzten die Geniesser. Der grosse Teil von ihnen wartete auf den Auftritt von «My Heart Belongs To Cecilia Winter». Dass die gestenreiche, theatralische und an die 1980er-Jahre-Helden «The Jesus & Mary Chain» gemahnende Musik der drei Zürcher internationale Beachtung findet, war spätestens nach den letzten Klängen von «Eighteen» nachvollziehbar. Mehr Pathos war in Eggersriet noch nie.

750 zahlende Besucher – mehr, als sich die Veranstalter erträumt hatten – machten zusätzliche und spontan organisierte Nachtbusse nach St. Gallen unumgänglich. Man wolle weiterhin gesund wachsen, liess das OK am Sonntag verlauten. Respekt gebührt jenen, die nach solch euphorisierenden Konzerten dermassen nüchtern bleiben."(...)

(Tagblatt Online, 6. September 2010, 01:04:56)

 

Auf zu NR.4 am 3 – 9 –11! Yeah

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